Unser Deutsch-Projekt

Karawane der SehnsuchtIch bin in den letzten Tagen vollkommen davon abgekommen, von unserem Deutschprojekt zu berichten. Im Rahmen des Unterrichts hatten wir die Augabe bekommen das Gedicht “Karawane der Sehnsucht” von Iwan Goll multimediär zu interpretieren. Nach reichlicher und umfangreicher Überlegung kamen wir dann zu der Idee einen StopMotion-Film zu machen, natürlich waren wir uns nicht im geringsten des Umfangs dieses Projektes bewusst, aber wir haben frohen Mutes schließlich begonnen. Von den Anfänglichen Problemen mit der BlueBox einmal abgesehen liefen die Dreharbeiten anfangs auch nicht schlecht. Jedoch hätten wir niemals den Releasetermin einhalten können, was uns zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bewusst war. Als aber durch eine ungünstige verkettung von Zufällen und wiedrigen Umständen unser Material und die Hintergründe einem kleinen Feuer zu Opfer vielen, war klar, das wir den Abgabetermin nicht einhalten konnten. Glücklicherweise war unsere Deutschlehrerin so einsichtig und hat uns noch mal einige Tage aufschub gewährt. Diese haben Felix dann auch gründlich genutzt um die zwei fehlenden Szenen nachzudrehen. Ich habe derweil schon mal mit dem Schnitt und den “Special-Effekts” begonnen.

Im Großen und Ganzen ist es doch noch ein gelungenes Werk geworden, auch wenn mich die ein odere andere Sache stört. Leider kann man noch nicht 100%ig sagen, das dieses Projekt auch Leitungsmäßig gewürdigt wird, denn unsere Deutschlehrerin hatte anscheinend nicht ihren Entscheidungsfreundigen Tag, allerdings bin ich guter Hoffnungen, das es eine 1 wird. Wenn die Ferien vorbei sind werde ich erstmal die anderen aus meiner Gruppe fragen, ob ich das Video hier zum Download bereitstellen darf. Derweil aber schon mal das Gedicht, für die die es noch nicht kennen und einige Bilder aus dem Video:

Karawane der Sehnsucht

Unsrer Sehnsucht lange Karawane
Findet nie die Oase der Schatten und Nymphen!
Liebe versengt uns, Vögel des Schmerzes
Fressen immerzu unser Herz aus.
Ach wir wissen von kühlen Wassern und Winden:
Überall könnte Elysium sein!
Aber wir wandern, wir wandern immer in Sehnsucht!
Irgendwo springt ein Mensch aus dem Fenster,
Einen Stern zu haschen, und stirbt dafür,
Irgendeiner sucht im Panoptikum
Seinen wächsernen Traum und liebt ihn–
Aber ein Feuerland brennt uns allen im lechzenden Herzen,
Ach, und flössen Nil und Niagara
Über uns hin, wir schrien nur durstiger auf!

Iwan Goll

Bookmark the permalink.

Comments are closed