Wer nichts von langen Einleitungen hält, springt direkt 2-3 Absätze nach unten, um gleich zu erfahren, warum ich die Welt nicht retten will.
Für alle andern:
Vor ein oder zwei Jahren in den Geographie-Hallen unseres, jetzt ehemaligen Pampower Gymnasiums: Auf Ansinnen unsere begeisterten Lehrerin haben wir Gruppen gebildet, uns langfristig informiert und Meinungen geformt, die wir jetzt in Form einer Podiumsdiskussion präsentieren sollen. Das Thema? Nichts großes, nur die Weltprobleme Hunger, Armut und sonstige Ungerechtigkeiten.
Die Parteien sind vielseitig, „Brot für die Welt“ ist da, ein Vertreter aller Entwicklungsländer, europäische Aufsichtsbehörden und ich. Vertreter der reichen, aber abgrundtief bösen Industrienationen. Pah.
Da ich, trotz der intensiven Recherche meiner weiblichen Gruppenmitglieder wohl der einzige bin, der sich abseits ihrer 10 ausgedruckten und gelb unterstrichenen Zetteln, eine eigene Meinung bilden konnte, habe ich zudem das Vergnügen, als einziger vorne sitzen zu dürfen. Hallelujah.
Der Startschuss wird gegeben und es entfacht sich… naja, eine „Diskussion“, wie sie für eine 10. Klasse üblich ist. Nachdem ein Schüler sein Standpunkt vorgelesen (na gut, oder aufgesagt) hat, erwidert der nächste seinen Text, egal, ob es denn nun zu dem vorher Gesagtem passe oder nicht. Man merkt, die Spannung nimmt zu. Endlich, mein Part! Meine Meinung zu den Problemen der dritten Welt, jetzt zeig ich denen, was ich von der Larifari-Politik halte! Continue reading »